„Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit.”

(William Somerset Maugham)

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Will ich eine von der Krankenkasse und/oder Beihilfe finanzierte Psychotherapie?

Es gibt eine Reihe von (versicherungs-)rechtlichen Aspekten, deren Bedeutung Sie für sich im Vorfeld sorgfältig prüfen sollten: So verlangt die Abrechnung meiner Leistungen über die Krankenkasse und/oder Beihilfestelle stets eine Diagnosevergabe und Ihre Daten werden für mindestens zehn Jahre gespeichert.

Eine Speicherung der Diagnose in den Systemen von Krankenversicherung und/oder Beihilfe kann wiederum dazu führen, dass Sie zum Beispiel bei einem Wechselwunsch in eine private Krankenversicherung einen teureren Tarif in Kauf nehmen müssen. Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeits-, Krankentagegeld- oder einer (Risiko-)Lebensversicherung (diese wird z.B. von Banken zur Absicherung eines größeren Kredites wie Existenzgründung oder Hauskauf verlangt) kann es passieren, dass dies mindestens 5 Jahre lang nur erschwert, mit erheblichen (Risiko-)Aufschlägen oder gar nicht möglich sein wird. Auch wenn Sie eine Verbeamtung anstreben, kann eine über die Krankenversicherung bzw. Beihilfe abgerechnete Psychotherapie im Rahmen der Gesundheitsprüfung ein Hindernis darstellen.

Bei weiterführenden Fragen zu diesem Thema berate ich Sie gerne persönlich.

Kann Psychotherapie auch "Nebenwirkungen" haben?

Psychotherapie ist ein Instrument zur Klärung und Veränderung von problematisch erlebten Zuständen, Situationen etc. und führt in aller Regel zu einer Reihe von positiven Veränderungen: Belastende Symptome verschwinden oder reduzieren sich deutlich, soziale Beziehungen können befriedigender gestaltet werden, der Selbstwert und die Lebensfreude nehmen zu -  um nur einige der durch eine Therapie erreichbaren Verbesserungen zu nennen. Gleichwohl ist Therapie kein Zaubermittel und manchmal können nicht alle Ziele erreicht werden oder es kann in Ausnahmefällen auch zu "unerwünschten Nebenwirkungen" kommen, z.B. wenn nicht geklärte Beziehungskonflikte auf Grund von Veränderungen offener zu Tage treten und diese auch im Rahmen der Therapie nicht geklärt und überwunden werden können.


Wie wird Therapie abgerechnet?

Für die Kostenübernahme durch die privaten Krankenversicherungen gilt die  Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP), nach der ich auch abrechne. Derzeit liegt der Satz für eine Einzelsitzung (50 Minuten) bei 100,55 Euro.
Sie bekommen eine erstattungsfähige Rechnung, die bei der privaten Krankenversicherung oder Beihilfe eingereicht werden kann. Psychotherapeutische Leistungen sind nach §4 Nr.14a UstG umsatzsteuerfrei.

Wie werden Beratung, Coaching und Supervision abgerechnet?

Beratung, Coaching, Supervision und Geburtsvorbereitung sind üblicherweise umsatzsteuerpflichtig, das heißt, es fallen zusätzlich 19 % Umsatzsteuer an. Für meine Leistungen gilt das derzeit noch nicht, da ich §19 UstG in Anspruch nehme.


Wenn mein Arbeitgeber das Coaching bzw. die Supervision bezahlt, erfährt er dann, was besprochen wird?

Nein! Die Inhalte des Coachings/der Supervision sind streng vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Was passiert, wenn ich einen Termin versäume/absagen muss?

Bei rechtzeitiger Absage (24 Stunden vorher) fallen keine Kosten an. Hierfür genügt eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter oder eine E-Mail. Bei späterer Absage wird in der Regel ein Ausfallhonorar von pauschal 80,00 Euro erhoben.

Wie häufig finden Therapien/Termine statt?

Die Frequenz Ihrer Sitzungen stimme ich mit Ihnen individuell auf Sie und Ihren Bedarf ab. Bewährt hat sich in der Praxis zu Beginn ein wöchentlicher bis 14-tägiger Rhythmus, im weiteren Verlauf können die Abstände auch größer werden.